The Properties of Light: Luis Barragan, Fred Sandback (c) Hatje Cantz
The Properties of Light: Luis Barragan, Fred Sandback (c) Hatje Cantz
Ornament und Realität (c) Hatje Cantz
Ornament und Realität (c) Hatje Cantz
Heidi Witte: Bitte kotzt mir nicht in mein Universum (c) Amazon Media Kopie
Heidi Witte: Bitte kotzt mir nicht in mein Universum (c) Amazon Media Kopie

Buchtipps: Gut in Form

Die aktuelle Buchauswahl zeigt das kongeniale Zusammenspiel minimalistischer Kunst und emotionaler Architektur in Häusern des mexikanischen Stararchitekten Luis Barragán, beleuchtet den Zusammenhang von Identität und Ornament und erinnert an den fast vergessenen Designer Dieter Witte.
Leben

Körperlose Plastik

Der US-Amerikaner Fred Sandback (1943-2003) verstand sich als Bildhauer, dessen körperlose Skulpturen mittels Linien aus Acryl entstehen. Sein Interesse für die Beziehung von Raum, Licht und Farbe teilt der Minimalist mit dem Architekten Luis Barragán, der für seine emotionale Formsprache bekannt ist. Dies führte zu einer einmaligen Aktion: 2016 wurden mehrere Arbeiten Sandbacks in Häusern des Mexikaners ausgestellt. „The Properties of Light“, eine fotografische Dokumentation.


Proyectos Monclova – Las propiedades de la luz / The Properties of Light, Hatje Cantz, 128 Seiten, 40 Euro



Starker Ausdruck

Das Rotterdamer Architekturbüro Neutelings Riedijk - bekannt für seine skulpturalen Entwürfe - untersucht das Spannungsfeld von Form, Bedeutung und Ornamenten. Der Nachfolgeband des erfolgreichen Buchs “At Work” zeigt anhand von realisierten Gebäuden, Modellen und Materialmustern, mit welchen Ausdrucksformen die innovativen Niederländer arbeiten und öffentlichen Gebäuden Identität in einer globalisierten Welt verleihen.


Neutelings Riedijk Architects – Ornament & Identity, Hatje Cantz, 336 Seiten, 58 Euro



Wiederentdecktes Design

Heidi Wittes Erinnerungen an ihren 2008 verstorbenen Mann Dieter Witte zeigen einen Industriedesigner, der über 100 Entwürfe geschaffen hat, die bei Unternehmen wie Erco, Osram und Krups in Serie gingen – und dessen Schaffen zu Unrecht wenig Beachtung in der Designgeschichte fand. „Bitte kotzt mir nicht in mein Universum“ ist eine persönliche Künstlerbiographie, die das Entstehen von Design und das Ringen um die richtige Form erlebbar macht.


Heidi Witte – Bitte kotzt mir nicht in mein Universum: 1. Teil 1937-1977, Kindle Edition, 312 Seiten, 2,99 Euro

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