Kartell Store Köln, Foto (c) PR
Kartell Store Köln, Foto (c) PR
Kartell Store Köln, Foto (c) PR
Kartell Store Köln, Foto (c) PR
Kartell Store Köln, Foto (c) PR
Kartell Store Köln, Foto (c) PR
Stuhl Smatrik, Tokujin Yoshioka für Kartell, Foto (c) PR
Stuhl Smatrik, Tokujin Yoshioka für Kartell, Foto (c) PR
Projekt KARTELL WINDOWS, Foto (c) PR
Projekt KARTELL WINDOWS, Foto (c) PR
Stuhl A.I., Philippe Starck für Kartell, Foto (c) PR
Stuhl A.I., Philippe Starck für Kartell, Foto (c) PR
Installation The Art Side of Kartell’ featuring ‘La Sedia,’ by Emilio Tadini, Foto (c) PR
Installation The Art Side of Kartell’ featuring ‘La Sedia,’ by Emilio Tadini, Foto (c) PR
Stuhl Venice, Philippe Starck für Kartell, Foto (c) PR
Stuhl Venice, Philippe Starck für Kartell, Foto (c) PR
Gesamtbadprojekt Kartell by Laufen, Ludovica und Roberto Palomba, Foto (c) PR
Gesamtbadprojekt Kartell by Laufen, Ludovica und Roberto Palomba, Foto (c) PR
Gesamtbadprojekt Kartell by Laufen, Ludovica und Roberto Palomba, Foto (c) PR
Gesamtbadprojekt Kartell by Laufen, Ludovica und Roberto Palomba, Foto (c) PR

70 Jahre Transparenz

Kartell feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Das italienische Unternehmen wurde durch seine transparenten Möbel aus Polycarbonat berühmt. Neue Modelle nutzen innovative Materialien.
Hersteller & Personen

Jeder halbwegs an Design Interessierte dürfte ein Produkt von Kartell kennen: La Marie, den völlig transparenten Stuhl in modernem, minimalistischem Design, das Bücherregal Bookworm, die Servierwagen Battista und Gastone oder den Rollcontainer Mobil. Kartell wurde 1949 von Giulio Castelli gegründet und hat schon damals die Grundlagen für eine Design-Marke geschaffen, die zu einem der Hauptvertreter des „Made in Italy“ werden sollte. Mit dabei: die großen Namen des Designs Gino Colombini, Achille und Pier Giacomo Castiglioni, Joe Colombo, Marco Zanuso oder Richard Sapper.

Kartell hat immer besonderen Wert auf Forschung, Innovation und neue Technologien gelegt und dabei die Geschichte des Nachkriegsdesigns revolutioniert. 1988 übernimmt der bis dahin in der Mode tätige Claudio Luti, Schwiegersohn von Giulio und Anna Castelli und heute auch Präsident des Salone del Mobile, das Unternehmen. Sein ausgeprägter Sinn für Stil verhilft Kartell zu neuer Vitalität. Luti engagiert Designer und Architekten wie Philippe Starck, Ron Arad, Antonio Citterio, Ferruccio Laviani, Piero Lissoni, Patricia Urquiola, Mario Bellini oder Vico Magistretti. Die neuen Produkte wie der Stuhl Maui oder Ron Arads Bücherregal Bookworm werden bald zu Identitätsträgern für Kartell. Sie bestehen ganz aus Kunststoff und besitzen bisher unerreichte Eigenschaften. Der große Durchbruch kommt, als Kartell nach jahrelanger Forschung 1999 als erstes Unternehmen der Welt Einrichtungsgegenstände aus Polycarbonat herstellt. Das erste Produkt ist La Marie, ein völlig transparenter Stuhl in modernem, minimalistischem Design. Es folgt Louis Ghost, beide entworfen von Philippe Starck. Konsequent entwickelt Kartell das Thema Transparenz weiter.

Heute gehört Kartell zu den technologisch führenden Design-Unternehmen und steht für innovative Produkte, die neue Produktionstechnologien und neuartige Materialien wie Carbon oder Biopolymer verbinden. Weitere Studien zu Formen und Oberflächen unter Einsatz neuer Technologien und leistungsstarker Materialien erlauben die Herstellung von Produkten wie dem Stuhl Masters (wieder von Philippe Starck) oder dem superleichten Hightech-Stuhl Piuma von Piero Lissoni mit Carbonfasern. Eines der neuesten Modelle ist der Stuhl SmatriK von Tokujin Yooshioka, dessen innovatives Spritzgussverfahren eine dreidimensionale Struktur erlaubt. Happy Birthday, Kartell!

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